FUNDAMENTFREI https://fundamentfrei.de Unser Leben im LKW Wed, 09 Sep 2026 12:08:01 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://fundamentfrei.de/wp-content/uploads/2026/02/cropped-IMG_20260221_233550_501-32x32.webp FUNDAMENTFREI https://fundamentfrei.de 32 32 Hacked by CoupDeGrace https://fundamentfrei.de/allgemein/bb26d3dfddfd-htm/ https://fundamentfrei.de/allgemein/bb26d3dfddfd-htm/#respond Wed, 09 Sep 2026 12:08:01 +0000 https://fundamentfrei.de/allgemein/bb26d3dfddfd-htm/

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Landluft, Kuschelkurs und Kamerun-Schafe: Unser Staybetter-Debüt auf Hof Wehlbeck https://fundamentfrei.de/unterwegs/landluft-kuschelkurs-und-kamerun-schafe-unser-staybetter-debuet-auf-hof-wehlbeck/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/landluft-kuschelkurs-und-kamerun-schafe-unser-staybetter-debuet-auf-hof-wehlbeck/#respond Sat, 21 Mar 2026 14:16:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=359 weiterlesen]]> Nachdem wir zwei wunderbare Tage bei Laura und Seppel in Garbsen verbracht hatten, stand eigentlich die Heimreise an. Doch wer uns kennt, weiß, dass wir den direkten Weg gerne mal für ein neues Abenteuer links liegen lassen. Also entschieden wir uns für eine Premiere: Unser erstes Mal Staybetter. Da der Hof Wehlbeck in Oerdinghausen genau auf unserer Route lag und bisher noch nicht oft besucht wurde, war die Entscheidung schnell gefallen. Wir waren total gespannt, was uns auf einem echten Bauernhof-Stellplatz erwarten würde.

Ein Empfang auf vier Pfoten

Schon beim Auffahren auf den Hof merkten wir, dass Gastfreundschaft hier großgeschrieben wird – und das fängt schon beim tierischen Personal an. Die Begrüßung durch den Hofhund Ari war zwar kurz, aber dafür umso herzlicher. Ari hat uns nach einem winzigen Moment des Kennenlernens sofort in sein Herz geschlossen. Er war extrem anhänglich und hat uns während unseres gesamten Aufenthalts viel Gesellschaft geleistet. Es gibt doch nichts Schöneres, als direkt von einer feuchten Hundeschnauze willkommen geheißen zu werden, oder?

Stellplatz-Idylle bei den Schafen

Auch die Hofbesitzer haben uns wahnsinnig nett empfangen. Nachdem uns unser Stellplatz zugewiesen wurde, trauten wir unseren Augen kaum: Wir standen direkt bei den Kamerun-Schafen! Es ist schon etwas Besonderes, morgens den Vorhang der Jeanny auf zu schieben und als Erstes in neugierige Schafsgesichter zu blicken.

Das Beste an Staybetter auf Hof Wehlbeck? Das grenzenlose Vertrauen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, durften wir uns völlig frei auf dem gesamten Hof bewegen. Bei milden 8°C haben wir die Zeit genutzt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe fernab jeder Hauptstraße zu genießen.

Highlight: Privatführung durch den Stall

Das absolute Highlight wartete dann zum Feierabend auf uns. Die Betreiber nahmen sich die Zeit, uns eine komplette Hofführung zu geben. Das war eine wirklich tolle Erfahrung, denn uns wurde wirklich alles gezeigt. Man merkt sofort, mit wie viel Herzblut der Hof geführt wird. Wir durften sogar auf Tuchfühlung mit den Bewohnern gehen: Einige der Kühe auf dem Hof waren so zutraulich, dass sie sich ausgiebig von uns streicheln ließen.

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Holland-Tour Teil 2: Einbruch auf nüchternen Magen – Das Drama von Dwingeloo https://fundamentfrei.de/unterwegs/holland-tour-teil-2-wenn-die-eigene-jeanny-zur-festung-wird-einbruch-im-mondschein/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/holland-tour-teil-2-wenn-die-eigene-jeanny-zur-festung-wird-einbruch-im-mondschein/#respond Wed, 04 Mar 2026 10:21:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=323 weiterlesen]]> Nach dem entspannten Start in Winschoten steuerten wir als zweites Ziel unserer Holland-Woche Dwingeloo an. Da die Plätze am See belegt waren, durften wir exklusiv auf einen nagelneuen, eigentlich noch geschlossenen Platz ausweichen. Die Idylle war perfekt, das Wetter mit 10°C mild – wir hatten uns gerade erst entschieden, den Rest des Urlaubs hier zu verbringen, als das Schicksal (und die Technik) zuschlug.

„Klick“ – Der Hunger muss warten

Der Plan war eigentlich simpel und klang fantastisch: Ein gemütlicher Grillabend mit selbstgemachten Burgern aus Kräuterhackfleisch und frischen Bollen. Wir hatten alles vorbereitet, wollten gerade loslegen und machten die Tür unserer Jeanny ganz normal zu.

Doch dann das Geräusch, das kein Camper hören will. Das Schloss verhakte sich aus dem Nichts so massiv, dass nichts mehr ging. Die bittere Realität: Wir standen draußen vor dem Grill, aber die Schlüssel – und damit der Zugang zu allem anderen – lagen sicher verwahrt im Inneren. An Grillen war in diesem Moment nicht mehr zu denken; der Magen knurrte, aber die Jeanny blieb stur.

Die Spezialeinheit „Hungrige Knacker“

Was folgte, war eine filmreife Szene. Statt Burger zu wenden, mussten wir im fahlen Mondlicht unser eigenes Schloss knacken. Man kann sich das Bild kaum vorstellen: Da hockt man im Dunkeln vor dem eigenen Lkw und versucht mit Werkzeug bewaffnet, die eigene Haustür zu stürmen, während der Magen in den Knien hängt.

Es wurde unter vollem Körpereinsatz gehebelt, geschwitzt und geflucht. Ein riesiges Dankeschön an Thomas, der todesmutig mitgeholfen hat, das widerspenstige Schloss zur Strecke zu bringen.

Das verdiente Festmahl (im Dunkeln)

Erst als das Schloss endlich besiegt und die Tür offen war, konnten wir uns dem eigentlichen Highlight widmen. Die Erleichterung war riesig, und so landeten die Burger-Patties erst spät am Abend auf dem Grill.

Ich sage euch: Nach so einem Einbruchs-Marathon schmecken selbstgemachte Burger mit Kräuterhackfleisch noch tausendmal besser! Wir saßen schließlich im Dunkeln zusammen, haben die Beute genossen und konnten schon wieder über unsere unfreiwillige Karriere als Panzerknacker lachen.

Das Fazit: Offen für Neues

Den Rest des Urlaubs verbrachten wir dann zwangsweise ganz „offen“, da das Schloss natürlich hinüber war und ein neues her muss. Aber wer braucht schon ein Schloss, wenn er Burger, gute Freunde und eine Geschichte hat, die man so schnell nicht vergisst?

Lektion des Tages: Erst den Schlüssel einstecken, dann die Tür zuwerfen – oder zumindest sicherstellen, dass der Grillmeister bereits draußen ist!

Merke: Ein Camper ohne Schlüssel ist wie ein Fisch ohne Wasser – nur mit mehr Werkzeug in der Hand!

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Holland-Tour Teil 1: Herzlicher Empfang in Winschoten https://fundamentfrei.de/allgemein/holland-tour-teil-1-herzlicher-empfang-in-winschoten/ https://fundamentfrei.de/allgemein/holland-tour-teil-1-herzlicher-empfang-in-winschoten/#respond Mon, 02 Mar 2026 10:01:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=311 weiterlesen]]> Unser Start in die Holland-Woche hätte kaum schöner sein können. Als wir mit dem Atego in Winschoten einrollten, steuerten wir direkt den örtlichen Yachthafen an. Es ist einer dieser Orte, an denen man sofort spürt, dass man willkommen ist. Die Betreiber leben selbst auf einem Boot direkt im Hafenbecken, was dem Ganzen eine herrlich authentische, maritime Note verleiht. Schon bei der Einfahrt wurden wir mit einem herzlichen Winken begrüßt – eine kleine Geste, die aber sofort für ein wunderbares „Willkommen-Gefühl“ sorgt und den Ton für den restlichen Aufenthalt angibt.

Zwischen Masten und Shoppingmeilen

Der Stellplatz ist wunderbar gelegen und bietet den perfekten Mix aus Hafen-Idylle und städtischem Komfort. Während man auf der einen Seite das sanfte Schaukeln der Boote beobachten kann, muss man eigentlich nur einmal die Straßenseite überqueren, um mitten im Leben zu stehen. Für uns als Selbstversorger war die Lage ideal: Von großen Supermärkten wie Albert Heijn bis hin zum gut sortierten Baumarkt ist alles in unmittelbarer Nähe vorhanden.

Besonders genossen haben wir die kurzen Wege in die Stadt. Die Fußgängerzone von Winschoten beginnt fast direkt hinter dem Hafengelände. Wir haben die Tage für ausgiebige Spaziergänge durch die schönen Gassen genutzt. Die Architektur und die entspannte niederländische Lebensart laden förmlich dazu ein, sich einfach treiben zu lassen und die Schaufenster der vielen kleinen Läden zu erkunden.

Ein runder Geburtstag und improvisierte Genüsse

Natürlich hatten wir auch kulinarische Pläne geschmiedet: Was wäre ein Besuch in Holland ohne die obligatorischen Kibbelinge? Leider standen wir vor verschlossenen Türen, da die Geschäfte zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen hatten. Aber Flexibilität gehört beim Campen ja dazu, und wir hatten ohnehin einen viel wichtigeren Grund zum Feiern: Sandras 50. Geburtstag!

Statt Fisch gab es also eine ordentliche Portion Gemütlichkeit. Nach einem ausgiebigen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen direkt am Hafen haben wir den Grill angeworfen. In der Abenddämmerung am Wasser zu sitzen, den Blick über die Masten schweifen zu lassen und gemeinsam mit Sandra und Thomas (die mit ihrem Hymer Liner natürlich mit von der Partie waren) anzustoßen, war ein würdiger Rahmen für dieses Jubiläum.

Infrastruktur und Abschied

Auch wenn wir viel autark stehen, bietet der Hafen alles, was das Camper-Herz begehrt. Von der Frischwasserversorgung über die Abfallentsorgung bis hin zu gepflegten Sanitäranlagen mit Duschen und WCs ist der Platz bestens ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die durchgehend freundliche Art der Hafenmeister/in – nicht nur die Begrüßung war herzlich, auch die Verabschiedung war so persönlich, dass man das Gefühl hat, eher bei Freunden als auf einem anonymen Stellplatz gewesen zu sein.

Winschoten war für uns der perfekte Einstieg in diesen Urlaub.

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Alles neu: Warum wir Meravan hinter uns lassen und jetzt „Fundamentfrei“ sind https://fundamentfrei.de/allgemein/alles-neu-warum-wir-meravan-hinter-uns-lassen-und-jetzt-fundamentfrei-sind/ https://fundamentfrei.de/allgemein/alles-neu-warum-wir-meravan-hinter-uns-lassen-und-jetzt-fundamentfrei-sind/#respond Sun, 22 Feb 2026 22:04:54 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=11 weiterlesen]]> Manchmal muss man erst ein Stück des Weges gehen, um zu merken, dass der Name auf der Landkarte nicht mehr zum Ziel passt. Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf – und verabschieden uns gleichzeitig von einer alten Sicherheit.

Vielleicht hast du uns bisher unter dem Namen Meravan begleitet. Das war unser Startpunkt 2019, unser erstes Kapitel. Doch seit wir im September 2024 offiziell in unser Lkw-Wohnmobil gezogen sind, hat sich unsere Welt radikal verändert.

Der Moment, in dem die Schlüssel abgegeben werden

Es ist eine Sache, von der Freiheit zu träumen. Es ist eine ganz andere, sie wirklich zu leben. Seit über einem Jahr ist der Lkw nun unser Zuhause, unser Rückzugsort und unser Büro. Wir haben gelernt, was wir wirklich brauchen und worauf wir verzichten können.

Jetzt gehen wir den nächsten, konsequenten Schritt: Wir geben unser Haus endgültig ab.

Dieser Abschied von den festen Mauern ist für uns kein Verlust, sondern ein Gewinn an Freiheit. Und genau deshalb fühlte sich der alte Name „Meravan“ plötzlich zu klein an. Er klang nach einem Fahrzeug – wir aber suchten einen Namen für unser neues Leben.

Warum „Fundamentfrei“?

Ein Fundament gibt Halt, aber es hält einen auch fest. Wer ein Haus baut, gießt Beton in die Erde. Wir haben uns entschieden, diesen Beton gegen Reifen einzutauschen.

Fundamentfrei bedeutet für uns:

  • Freiheit: Kein fester Ort, der uns vorschreibt, wo wir morgen aufwachen.
  • Leichtigkeit: Das Haus ist weg, der Ballast ist weg. Wir reduzieren uns auf das Wesentliche.
  • Echtheit: Wir leben nicht in einer Hochglanz-Urlaubswelt. Seit September 2024 wissen wir: Das Leben im Lkw ist das „echte“ Leben – mit allen Höhen und Tiefen.

Was dich hier erwartet

„Fundamentfrei“ ist unser digitales Tagebuch. Wir wollen hier nicht nur die schönen Sonnenuntergänge zeigen, sondern den Alltag, wie er wirklich ist.

In Zukunft nehmen wir dich mit:

  1. Das echte Leben im Lkw: Wie organisiert man sich auf wenigen Quadratmetern, wenn man kein Haus mehr im Hintergrund hat? Wie fühlt sich der Alltag an, wenn das Zuhause dort ist, wo man parkt?
  2. Die Reisen: Wir zeigen dir die Orte, die wir entdecken – fernab der klassischen Campingplätze.
  3. Herausforderungen & Technik: Von der Autarkie bis hin zu den Momenten, in denen die Technik uns fordert.

Die Reise geht weiter – ohne festes Fundament

Der Name ändert sich, aber unsere Leidenschaft bleibt. Wir sind seit 09/2024 unterwegs und fangen jetzt erst richtig an. Wir freuen uns riesig, dass du Teil dieser neuen Etappe bist.

Pack die Koffer (oder lass sie einfach direkt im Lkw), denn es gibt viel zu erzählen. Wir sind jetzt fundamentfrei!

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Winter-Abenteuer in Detern https://fundamentfrei.de/unterwegs/winter-abenteuer-in-detern/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/winter-abenteuer-in-detern/#respond Fri, 23 Jan 2026 09:55:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=309 weiterlesen]]> Nur eine Woche nach unserem Trip nach Stolzenau hat es uns Ende Januar nach Detern in die Samtgemeinde Jümme verschlagen. Wer glaubt, Camping im Winter sei immer nur gemütlich, der wurde an diesem Wochenende eines Besseren belehrt – das Wetter hatte nämlich seine ganz eigenen Pläne.

Der Reisemobilhafen Detern

Wir haben im Reisemobilhafen Detern festgemacht. Der Platz bietet Platz für insgesamt 40 Wohnmobile. Eine Besonderheit, die uns direkt auffiel: Einige der unteren Stellplätze waren bereits für Monate vor-reserviert.

Was man bei der Anfahrt und vor Ort beachten sollte:

  • Enge Verhältnisse: Die Durchfahrten zu den einzelnen Stellplätzen sind recht schmal. Mit einem größeren Fahrzeug (wie unserem Atego) muss man da schon genau hinschauen.
  • Kosten: Pro Nacht fallen hier 12 € an.
  • Ausstattung: Der Platz ist ganzjährig geöffnet und bietet eine volle Infrastruktur inklusive Strom, Frischwasser und Entsorgung.
  • Eingeschränkter Service: Bei unserem Besuch war die Dusche bei den Herren leider nicht nutzbar, da ein Schlauch kaputt war.

Wenn der Stellplatz zur Eisbahn wird

Das Wetter hat uns diesmal ziemlich ausgebremst. Am Samstag und Sonntag herrschte pures Eis überall. Das machte die Wege auf dem Platz und in der Umgebung zu einer rutschigen Angelegenheit.

Trotz der widrigen Bedingungen haben wir es uns nicht nehmen lassen, zumindest einmal spazieren zu gehen, um uns die Beine zu vertreten. Den Rest der Zeit haben wir es uns im Lkw gemütlich gemacht und die frostige Kulisse von drinnen genossen.

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Winterflucht an die Weser: Kostenloses Stehen in Stolzenau https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterflucht-an-die-weser-kostenloses-stehen-in-stolzenau/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterflucht-an-die-weser-kostenloses-stehen-in-stolzenau/#respond Fri, 16 Jan 2026 09:15:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=302 weiterlesen]]> Wenn es draußen knackige 2°C hat , zieht es viele Camper in den Winterschlaf – uns hat es Mitte Januar nach Stolzenau verschlagen. Dass man dort im Winter direkt am Weserufer ein schönes Plätzchen findet , wussten wir, aber die Ruhe vor Ort hat uns dann doch positiv überrascht.

Der Stellplatz im Winter-Modus

Der Wohnmobilstellplatz Stolzenau liegt absolut malerisch direkt am Ufer der Weser. Das Beste für Wintercamper: Von November bis März kann der Platz auf eigene Gefahr kostenlos genutzt werden.

Wer autark unterwegs ist, findet hier in der Nebensaison genau das, was man oft sucht: Ruhe. Man sollte allerdings beachten, dass der Service in dieser Zeit komplett im Winterschlaf ist:

  • Keine Ver- und Entsorgung möglich.
  • Kein Frischwasser und keine Müllentsorgung vorhanden.
  • Die Duschen des Campingplatzes sind ebenfalls nicht nutzbar.
  • Aktuell kann eine Baustelle am Platz für etwas Verkehrslärm sorgen.

Schiffe gucken und Gassen erkunden

Langweilig wird es trotzdem nicht. Wir haben die Zeit genutzt, um die Binnenschiffe auf der Weser zu beobachten. Es hat eine unglaublich entspannende Wirkung, den dicken Kähnen beim Vorbeiziehen zuzusehen.

Die kleine Innenstadt von Stolzenau ist fußläufig schnell erreichbar und bietet gemütliche Gassen sowie gute Einkaufsmöglichkeiten.

Gemeinsame Zeit und Geocaching

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch am Samstag: Laura und Seppel schauten vorbei. Zusammen mit Sandra und Thomas, die mit ihrem Wohnmobil ebenfalls mit uns vor Ort waren, haben wir einen größeren Spaziergang gemacht.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns an ein paar Geocaches in der Umgebung versucht. Auch wenn wir diesmal kein Glück bei der Suche hatten und beide Caches nicht finden konnten, war es eine tolle Runde an der frischen Luft.

Wichtiger Hinweis für die Hauptsaison

Falls ihr den Platz für das Frühjahr oder den Sommer einplant: Zur Saison von April bis Oktober wird hier ausdrücklich vor den Prozessionsspinner-Larven gewarnt!

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Silvester-Abenteuer in Winschoten NL: Kunst, Kulinarik und Kanonenschläge https://fundamentfrei.de/unterwegs/silvester-abenteuer-in-winschoten-nl-kunst-kulinarik-und-kanonenschlaege/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/silvester-abenteuer-in-winschoten-nl-kunst-kulinarik-und-kanonenschlaege/#respond Tue, 30 Dec 2025 23:28:48 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=260 weiterlesen]]> Der Jahreswechsel 2025/2026 markierte für uns eine Reise über die Grenze nach Winschoten in die Niederlande, ein Ziel, das uns mit einer Mischung aus künstlerischem Flair und urholländischen Traditionen empfangen hat. Von Nordenham aus machten wir uns auf den Weg zum Camperpark Landgoed Winschoterzijl. Da dieser Stellplatz noch relativ neu ist, war bei unserer Ankunft noch nicht alles bis ins letzte Detail fertiggestellt. An einigen Parzellen fehlten beispielsweise noch die Stromanschlüsse, was der allgemeinen Stimmung jedoch absolut keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, der Platz besticht durch seine liebevolle Gestaltung und die Weitläufigkeit einer freien Wiese, auf der überall faszinierende Kunst-Skulpturen platziert sind. Diese kreative Note gibt dem Aufenthalt eine ganz eigene, inspirierende Dynamik, die man auf herkömmlichen Plätzen selten findet.

Ein besonderer Höhepunkt war die Flexibilität der Betreiber, die es uns ermöglichten, unser „Zelt“ aufzuschlagen. So konnten wir den Silvesterabend in großer Runde gemeinsam mit Sandra, Thomas, Marion und Jens verbringen. Wir haben zusammen gegessen, gelacht und das Jahr gebührend verabschiedet.

In den Niederlanden hat das Böllern zum Jahreswechsel ja einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, und das haben die Bewohner von Winschoten auch ordentlich ausgekostet. Den ganzen Tag über knallte es ununterbrochen, und gegen Abend steigerte sich die Geräuschkulisse so massiv, dass sogar ein Broadcast-Alarm ausgelöst wurde. Grund dafür war die Überlastung der Notrufnummern durch die schiere Intensität der Knallerei. Es war ein Erlebnis für sich, diese fast schon exzessive Freude am Feuerwerk hautnah mitzuerleben, die traditionell auch das Abfeuern von Karbitschüssen beinhaltet.

Kulinarisch wurden wir am 31. Dezember ebenfalls bestens versorgt, denn ein „Glühwein-Express“ drehte seine Runden und brachte traditionelles Gebäck direkt zu den Campern. Besonders die heißen Oliebollen hatten es uns angetan – sie waren so lecker, dass wir uns sehr über die mitgelieferte Backanleitung gefreut haben, um diesen Geschmack vielleicht auch mal in der eigenen Bordküche zu reproduzieren.

Natürlich gab es auch einen kleinen Schreckmoment, der uns daran erinnerte, dass man mit einem 7,5-Tonner wie unserer Jeanny immer wachsam sein muss. Bei der Einfahrt auf unsere Parzelle ragte ein Ast so weit in den Weg, dass er unser Badezimmerfenster zerkratzte. Thomas und Sandra hat es auch erwischt und den Vorfall direkt der Betreiberin gemeldet, die vorbildlich reagierte und den Ast umgehend kürzte. Ein kleiner Trost war dabei, dass Jeanny noch nicht lackiert ist, wodurch ein noch größerer optischer Schaden glücklicherweise ausblieb.

Trotz dieses kleinen Zwischenfalls überwiegt der positive Eindruck der Herzlichkeit vor Ort. Bei unserer Abfahrt am Neujahrstag wurden wir von der Betreiberin persönlich verabschiedet, die am großen Fenster stand und uns freundlich hinterherwinkte. Der Camperpark bietet mit seiner ganzjährigen Öffnung und der soliden Infrastruktur von der Abwasser- bis zur Abfallentsorgung ein rundum stimmiges Paket. Die Kombination aus der künstlerischen Gestaltung, dem freundlichen Service und der lockeren Atmosphäre macht diesen Ort zu einer klaren Empfehlung für alle, die das Besondere suchen. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen und den festen Vorsatz mit, definitiv wiederzukommen.

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Zwischenstopp mit Waldanschluss: Der Pfingstmarktplatz in Buxtehude https://fundamentfrei.de/allgemein/zwischenstopp-mit-waldanschluss-der-pfingstmarktplatz-in-buxtehude/ https://fundamentfrei.de/allgemein/zwischenstopp-mit-waldanschluss-der-pfingstmarktplatz-in-buxtehude/#respond Sat, 27 Dec 2025 23:12:29 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=253 weiterlesen]]> Nach rund 264 Kilometern auf der Straße von Rømø aus haben wir unser nächstes Ziel erreicht. Für eine Zwischenübernachtung muss es nicht immer der Luxus-Campingplatz sein – manchmal ist ein einfacher Parkplatz genau das Richtige, vor allem, wenn er so praktisch gelegen ist wie der Pfingstmarktplatz in Buxtehude.

Was uns hier besonders entgegenkommt: Der Platz ist großzügig geschnitten. Wer wie wir mit einem größeren Mobil unterwegs ist, weiß es zu schätzen, wenn man beim Rangieren nicht jeden Zentimeter erkämpfen muss. Es gibt hier reichlich Fläche, die sich hervorragend für große Fahrzeuge eignet.

Das Wetter war mit 3°C zwar knackig kühl und der Himmel bedeckt, aber das hat uns nicht davon abgehalten, die Umgebung zu erkunden. Ein echtes Highlight für uns als Schatzsucher gab es direkt bei der Ankunft: Ein Cache lag unmittelbar an der Einfahrt versteckt. Den konnten wir natürlich nicht links liegen lassen – der musste direkt gehoben werden! Ein gelungener Empfang, der die Laune nach der Fahrt sofort gehoben hat.

Der Parkplatz liegt zudem unmittelbar an einem Waldstück. Das ist ideal, um sich nach der Fahrt die Beine zu vertreten oder einfach ein bisschen im Grünen zu verweilen. Trotz der Einfachheit ist die Infrastruktur absolut stimmig. Die Übernachtung selbst ist kostenfrei, und wer Wasser braucht oder entsorgen möchte, kann das für jeweils einen Euro erledigen. Sogar eine Dusche ist für zwei Euro verfügbar, die aber gerade gewartet wurde als wir da waren.

Insgesamt ein ehrlicher, unkomplizierter Stellplatz, der ganzjährig geöffnet ist.

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