Holland-Tour Teil 1: Herzlicher Empfang in Winschoten

Unser Start in die Holland-Woche hätte kaum schöner sein können. Als wir mit dem Atego in Winschoten einrollten, steuerten wir direkt den örtlichen Yachthafen an. Es ist einer dieser Orte, an denen man sofort spürt, dass man willkommen ist. Die Betreiber leben selbst auf einem Boot direkt im Hafenbecken, was dem Ganzen eine herrlich authentische, maritime Note verleiht. Schon bei der Einfahrt wurden wir mit einem herzlichen Winken begrüßt – eine kleine Geste, die aber sofort für ein wunderbares „Willkommen-Gefühl“ sorgt und den Ton für den restlichen Aufenthalt angibt.

Zwischen Masten und Shoppingmeilen

Der Stellplatz ist wunderbar gelegen und bietet den perfekten Mix aus Hafen-Idylle und städtischem Komfort. Während man auf der einen Seite das sanfte Schaukeln der Boote beobachten kann, muss man eigentlich nur einmal die Straßenseite überqueren, um mitten im Leben zu stehen. Für uns als Selbstversorger war die Lage ideal: Von großen Supermärkten wie Albert Heijn bis hin zum gut sortierten Baumarkt ist alles in unmittelbarer Nähe vorhanden.

Besonders genossen haben wir die kurzen Wege in die Stadt. Die Fußgängerzone von Winschoten beginnt fast direkt hinter dem Hafengelände. Wir haben die Tage für ausgiebige Spaziergänge durch die schönen Gassen genutzt. Die Architektur und die entspannte niederländische Lebensart laden förmlich dazu ein, sich einfach treiben zu lassen und die Schaufenster der vielen kleinen Läden zu erkunden.

Ein runder Geburtstag und improvisierte Genüsse

Natürlich hatten wir auch kulinarische Pläne geschmiedet: Was wäre ein Besuch in Holland ohne die obligatorischen Kibbelinge? Leider standen wir vor verschlossenen Türen, da die Geschäfte zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen hatten. Aber Flexibilität gehört beim Campen ja dazu, und wir hatten ohnehin einen viel wichtigeren Grund zum Feiern: Sandras 50. Geburtstag!

Statt Fisch gab es also eine ordentliche Portion Gemütlichkeit. Nach einem ausgiebigen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen direkt am Hafen haben wir den Grill angeworfen. In der Abenddämmerung am Wasser zu sitzen, den Blick über die Masten schweifen zu lassen und gemeinsam mit Sandra und Thomas (die mit ihrem Hymer Liner natürlich mit von der Partie waren) anzustoßen, war ein würdiger Rahmen für dieses Jubiläum.

Infrastruktur und Abschied

Auch wenn wir viel autark stehen, bietet der Hafen alles, was das Camper-Herz begehrt. Von der Frischwasserversorgung über die Abfallentsorgung bis hin zu gepflegten Sanitäranlagen mit Duschen und WCs ist der Platz bestens ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die durchgehend freundliche Art der Hafenmeister/in – nicht nur die Begrüßung war herzlich, auch die Verabschiedung war so persönlich, dass man das Gefühl hat, eher bei Freunden als auf einem anonymen Stellplatz gewesen zu sein.

Winschoten war für uns der perfekte Einstieg in diesen Urlaub.

Stellplatz-Check

Stellplatz-Kategorie: Stellplatz
🏆 Top Empfehlung
Gesamtnote5/ 5
📅 Anreise: 2.03.2026☀️ Wetter:🚛 LKW-tauglich**Nach eig. Einschätzung

Fakten zum Stellplatz

✔️Preis pro Nacht: 14€
✔️Strom: 3€ (nicht genutzt)
✔️Dusche: inkl.
✔️Abwasser: inkl.
✔️Brötchen-Service: -
Landschaft / Lage★★★★★
Zustand / Alter★★★★★
Stellplatz-Größe★★★★★
Grünanlagen★★★★★
Sanitäranlagen★★★★★
Freundlichkeit★★★★★
Ruhe / Erholung★★★★★
Preis - Leistung★★★★★
Unser Fazit:Die Kombination aus der direkten Nähe zur Stadt, den tollen Einkaufsmöglichkeiten und der Ruhe am Wasser macht diesen Platz zu einer absoluten Empfehlung für jeden Holland-Trip. Wir kommen definitiv wieder!
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Kategorie:Allgemein
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