Unterwegs – FUNDAMENTFREI https://fundamentfrei.de Unser Leben im LKW Tue, 21 Apr 2026 14:35:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://fundamentfrei.de/wp-content/uploads/2026/02/cropped-IMG_20260221_233550_501-32x32.webp Unterwegs – FUNDAMENTFREI https://fundamentfrei.de 32 32 Landluft, Kuschelkurs und Kamerun-Schafe: Unser Staybetter-Debüt auf Hof Wehlbeck https://fundamentfrei.de/unterwegs/landluft-kuschelkurs-und-kamerun-schafe-unser-staybetter-debuet-auf-hof-wehlbeck/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/landluft-kuschelkurs-und-kamerun-schafe-unser-staybetter-debuet-auf-hof-wehlbeck/#respond Sat, 21 Mar 2026 14:16:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=359 weiterlesen]]> Nachdem wir zwei wunderbare Tage bei Laura und Seppel in Garbsen verbracht hatten, stand eigentlich die Heimreise an. Doch wer uns kennt, weiß, dass wir den direkten Weg gerne mal für ein neues Abenteuer links liegen lassen. Also entschieden wir uns für eine Premiere: Unser erstes Mal Staybetter. Da der Hof Wehlbeck in Oerdinghausen genau auf unserer Route lag und bisher noch nicht oft besucht wurde, war die Entscheidung schnell gefallen. Wir waren total gespannt, was uns auf einem echten Bauernhof-Stellplatz erwarten würde.

Ein Empfang auf vier Pfoten

Schon beim Auffahren auf den Hof merkten wir, dass Gastfreundschaft hier großgeschrieben wird – und das fängt schon beim tierischen Personal an. Die Begrüßung durch den Hofhund Ari war zwar kurz, aber dafür umso herzlicher. Ari hat uns nach einem winzigen Moment des Kennenlernens sofort in sein Herz geschlossen. Er war extrem anhänglich und hat uns während unseres gesamten Aufenthalts viel Gesellschaft geleistet. Es gibt doch nichts Schöneres, als direkt von einer feuchten Hundeschnauze willkommen geheißen zu werden, oder?

Stellplatz-Idylle bei den Schafen

Auch die Hofbesitzer haben uns wahnsinnig nett empfangen. Nachdem uns unser Stellplatz zugewiesen wurde, trauten wir unseren Augen kaum: Wir standen direkt bei den Kamerun-Schafen! Es ist schon etwas Besonderes, morgens den Vorhang der Jeanny auf zu schieben und als Erstes in neugierige Schafsgesichter zu blicken.

Das Beste an Staybetter auf Hof Wehlbeck? Das grenzenlose Vertrauen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, durften wir uns völlig frei auf dem gesamten Hof bewegen. Bei milden 8°C haben wir die Zeit genutzt, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe fernab jeder Hauptstraße zu genießen.

Highlight: Privatführung durch den Stall

Das absolute Highlight wartete dann zum Feierabend auf uns. Die Betreiber nahmen sich die Zeit, uns eine komplette Hofführung zu geben. Das war eine wirklich tolle Erfahrung, denn uns wurde wirklich alles gezeigt. Man merkt sofort, mit wie viel Herzblut der Hof geführt wird. Wir durften sogar auf Tuchfühlung mit den Bewohnern gehen: Einige der Kühe auf dem Hof waren so zutraulich, dass sie sich ausgiebig von uns streicheln ließen.

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Holland-Tour Teil 2: Einbruch auf nüchternen Magen – Das Drama von Dwingeloo https://fundamentfrei.de/unterwegs/holland-tour-teil-2-wenn-die-eigene-jeanny-zur-festung-wird-einbruch-im-mondschein/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/holland-tour-teil-2-wenn-die-eigene-jeanny-zur-festung-wird-einbruch-im-mondschein/#respond Wed, 04 Mar 2026 10:21:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=323 weiterlesen]]> Nach dem entspannten Start in Winschoten steuerten wir als zweites Ziel unserer Holland-Woche Dwingeloo an. Da die Plätze am See belegt waren, durften wir exklusiv auf einen nagelneuen, eigentlich noch geschlossenen Platz ausweichen. Die Idylle war perfekt, das Wetter mit 10°C mild – wir hatten uns gerade erst entschieden, den Rest des Urlaubs hier zu verbringen, als das Schicksal (und die Technik) zuschlug.

„Klick“ – Der Hunger muss warten

Der Plan war eigentlich simpel und klang fantastisch: Ein gemütlicher Grillabend mit selbstgemachten Burgern aus Kräuterhackfleisch und frischen Bollen. Wir hatten alles vorbereitet, wollten gerade loslegen und machten die Tür unserer Jeanny ganz normal zu.

Doch dann das Geräusch, das kein Camper hören will. Das Schloss verhakte sich aus dem Nichts so massiv, dass nichts mehr ging. Die bittere Realität: Wir standen draußen vor dem Grill, aber die Schlüssel – und damit der Zugang zu allem anderen – lagen sicher verwahrt im Inneren. An Grillen war in diesem Moment nicht mehr zu denken; der Magen knurrte, aber die Jeanny blieb stur.

Die Spezialeinheit „Hungrige Knacker“

Was folgte, war eine filmreife Szene. Statt Burger zu wenden, mussten wir im fahlen Mondlicht unser eigenes Schloss knacken. Man kann sich das Bild kaum vorstellen: Da hockt man im Dunkeln vor dem eigenen Lkw und versucht mit Werkzeug bewaffnet, die eigene Haustür zu stürmen, während der Magen in den Knien hängt.

Es wurde unter vollem Körpereinsatz gehebelt, geschwitzt und geflucht. Ein riesiges Dankeschön an Thomas, der todesmutig mitgeholfen hat, das widerspenstige Schloss zur Strecke zu bringen.

Das verdiente Festmahl (im Dunkeln)

Erst als das Schloss endlich besiegt und die Tür offen war, konnten wir uns dem eigentlichen Highlight widmen. Die Erleichterung war riesig, und so landeten die Burger-Patties erst spät am Abend auf dem Grill.

Ich sage euch: Nach so einem Einbruchs-Marathon schmecken selbstgemachte Burger mit Kräuterhackfleisch noch tausendmal besser! Wir saßen schließlich im Dunkeln zusammen, haben die Beute genossen und konnten schon wieder über unsere unfreiwillige Karriere als Panzerknacker lachen.

Das Fazit: Offen für Neues

Den Rest des Urlaubs verbrachten wir dann zwangsweise ganz „offen“, da das Schloss natürlich hinüber war und ein neues her muss. Aber wer braucht schon ein Schloss, wenn er Burger, gute Freunde und eine Geschichte hat, die man so schnell nicht vergisst?

Lektion des Tages: Erst den Schlüssel einstecken, dann die Tür zuwerfen – oder zumindest sicherstellen, dass der Grillmeister bereits draußen ist!

Merke: Ein Camper ohne Schlüssel ist wie ein Fisch ohne Wasser – nur mit mehr Werkzeug in der Hand!

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Winter-Abenteuer in Detern https://fundamentfrei.de/unterwegs/winter-abenteuer-in-detern/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/winter-abenteuer-in-detern/#respond Fri, 23 Jan 2026 09:55:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=309 weiterlesen]]> Nur eine Woche nach unserem Trip nach Stolzenau hat es uns Ende Januar nach Detern in die Samtgemeinde Jümme verschlagen. Wer glaubt, Camping im Winter sei immer nur gemütlich, der wurde an diesem Wochenende eines Besseren belehrt – das Wetter hatte nämlich seine ganz eigenen Pläne.

Der Reisemobilhafen Detern

Wir haben im Reisemobilhafen Detern festgemacht. Der Platz bietet Platz für insgesamt 40 Wohnmobile. Eine Besonderheit, die uns direkt auffiel: Einige der unteren Stellplätze waren bereits für Monate vor-reserviert.

Was man bei der Anfahrt und vor Ort beachten sollte:

  • Enge Verhältnisse: Die Durchfahrten zu den einzelnen Stellplätzen sind recht schmal. Mit einem größeren Fahrzeug (wie unserem Atego) muss man da schon genau hinschauen.
  • Kosten: Pro Nacht fallen hier 12 € an.
  • Ausstattung: Der Platz ist ganzjährig geöffnet und bietet eine volle Infrastruktur inklusive Strom, Frischwasser und Entsorgung.
  • Eingeschränkter Service: Bei unserem Besuch war die Dusche bei den Herren leider nicht nutzbar, da ein Schlauch kaputt war.

Wenn der Stellplatz zur Eisbahn wird

Das Wetter hat uns diesmal ziemlich ausgebremst. Am Samstag und Sonntag herrschte pures Eis überall. Das machte die Wege auf dem Platz und in der Umgebung zu einer rutschigen Angelegenheit.

Trotz der widrigen Bedingungen haben wir es uns nicht nehmen lassen, zumindest einmal spazieren zu gehen, um uns die Beine zu vertreten. Den Rest der Zeit haben wir es uns im Lkw gemütlich gemacht und die frostige Kulisse von drinnen genossen.

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Winterflucht an die Weser: Kostenloses Stehen in Stolzenau https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterflucht-an-die-weser-kostenloses-stehen-in-stolzenau/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterflucht-an-die-weser-kostenloses-stehen-in-stolzenau/#respond Fri, 16 Jan 2026 09:15:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=302 weiterlesen]]> Wenn es draußen knackige 2°C hat , zieht es viele Camper in den Winterschlaf – uns hat es Mitte Januar nach Stolzenau verschlagen. Dass man dort im Winter direkt am Weserufer ein schönes Plätzchen findet , wussten wir, aber die Ruhe vor Ort hat uns dann doch positiv überrascht.

Der Stellplatz im Winter-Modus

Der Wohnmobilstellplatz Stolzenau liegt absolut malerisch direkt am Ufer der Weser. Das Beste für Wintercamper: Von November bis März kann der Platz auf eigene Gefahr kostenlos genutzt werden.

Wer autark unterwegs ist, findet hier in der Nebensaison genau das, was man oft sucht: Ruhe. Man sollte allerdings beachten, dass der Service in dieser Zeit komplett im Winterschlaf ist:

  • Keine Ver- und Entsorgung möglich.
  • Kein Frischwasser und keine Müllentsorgung vorhanden.
  • Die Duschen des Campingplatzes sind ebenfalls nicht nutzbar.
  • Aktuell kann eine Baustelle am Platz für etwas Verkehrslärm sorgen.

Schiffe gucken und Gassen erkunden

Langweilig wird es trotzdem nicht. Wir haben die Zeit genutzt, um die Binnenschiffe auf der Weser zu beobachten. Es hat eine unglaublich entspannende Wirkung, den dicken Kähnen beim Vorbeiziehen zuzusehen.

Die kleine Innenstadt von Stolzenau ist fußläufig schnell erreichbar und bietet gemütliche Gassen sowie gute Einkaufsmöglichkeiten.

Gemeinsame Zeit und Geocaching

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch am Samstag: Laura und Seppel schauten vorbei. Zusammen mit Sandra und Thomas, die mit ihrem Wohnmobil ebenfalls mit uns vor Ort waren, haben wir einen größeren Spaziergang gemacht.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns an ein paar Geocaches in der Umgebung versucht. Auch wenn wir diesmal kein Glück bei der Suche hatten und beide Caches nicht finden konnten, war es eine tolle Runde an der frischen Luft.

Wichtiger Hinweis für die Hauptsaison

Falls ihr den Platz für das Frühjahr oder den Sommer einplant: Zur Saison von April bis Oktober wird hier ausdrücklich vor den Prozessionsspinner-Larven gewarnt!

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Silvester-Abenteuer in Winschoten NL: Kunst, Kulinarik und Kanonenschläge https://fundamentfrei.de/unterwegs/silvester-abenteuer-in-winschoten-nl-kunst-kulinarik-und-kanonenschlaege/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/silvester-abenteuer-in-winschoten-nl-kunst-kulinarik-und-kanonenschlaege/#respond Tue, 30 Dec 2025 23:28:48 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=260 weiterlesen]]> Der Jahreswechsel 2025/2026 markierte für uns eine Reise über die Grenze nach Winschoten in die Niederlande, ein Ziel, das uns mit einer Mischung aus künstlerischem Flair und urholländischen Traditionen empfangen hat. Von Nordenham aus machten wir uns auf den Weg zum Camperpark Landgoed Winschoterzijl. Da dieser Stellplatz noch relativ neu ist, war bei unserer Ankunft noch nicht alles bis ins letzte Detail fertiggestellt. An einigen Parzellen fehlten beispielsweise noch die Stromanschlüsse, was der allgemeinen Stimmung jedoch absolut keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, der Platz besticht durch seine liebevolle Gestaltung und die Weitläufigkeit einer freien Wiese, auf der überall faszinierende Kunst-Skulpturen platziert sind. Diese kreative Note gibt dem Aufenthalt eine ganz eigene, inspirierende Dynamik, die man auf herkömmlichen Plätzen selten findet.

Ein besonderer Höhepunkt war die Flexibilität der Betreiber, die es uns ermöglichten, unser „Zelt“ aufzuschlagen. So konnten wir den Silvesterabend in großer Runde gemeinsam mit Sandra, Thomas, Marion und Jens verbringen. Wir haben zusammen gegessen, gelacht und das Jahr gebührend verabschiedet.

In den Niederlanden hat das Böllern zum Jahreswechsel ja einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, und das haben die Bewohner von Winschoten auch ordentlich ausgekostet. Den ganzen Tag über knallte es ununterbrochen, und gegen Abend steigerte sich die Geräuschkulisse so massiv, dass sogar ein Broadcast-Alarm ausgelöst wurde. Grund dafür war die Überlastung der Notrufnummern durch die schiere Intensität der Knallerei. Es war ein Erlebnis für sich, diese fast schon exzessive Freude am Feuerwerk hautnah mitzuerleben, die traditionell auch das Abfeuern von Karbitschüssen beinhaltet.

Kulinarisch wurden wir am 31. Dezember ebenfalls bestens versorgt, denn ein „Glühwein-Express“ drehte seine Runden und brachte traditionelles Gebäck direkt zu den Campern. Besonders die heißen Oliebollen hatten es uns angetan – sie waren so lecker, dass wir uns sehr über die mitgelieferte Backanleitung gefreut haben, um diesen Geschmack vielleicht auch mal in der eigenen Bordküche zu reproduzieren.

Natürlich gab es auch einen kleinen Schreckmoment, der uns daran erinnerte, dass man mit einem 7,5-Tonner wie unserer Jeanny immer wachsam sein muss. Bei der Einfahrt auf unsere Parzelle ragte ein Ast so weit in den Weg, dass er unser Badezimmerfenster zerkratzte. Thomas und Sandra hat es auch erwischt und den Vorfall direkt der Betreiberin gemeldet, die vorbildlich reagierte und den Ast umgehend kürzte. Ein kleiner Trost war dabei, dass Jeanny noch nicht lackiert ist, wodurch ein noch größerer optischer Schaden glücklicherweise ausblieb.

Trotz dieses kleinen Zwischenfalls überwiegt der positive Eindruck der Herzlichkeit vor Ort. Bei unserer Abfahrt am Neujahrstag wurden wir von der Betreiberin persönlich verabschiedet, die am großen Fenster stand und uns freundlich hinterherwinkte. Der Camperpark bietet mit seiner ganzjährigen Öffnung und der soliden Infrastruktur von der Abwasser- bis zur Abfallentsorgung ein rundum stimmiges Paket. Die Kombination aus der künstlerischen Gestaltung, dem freundlichen Service und der lockeren Atmosphäre macht diesen Ort zu einer klaren Empfehlung für alle, die das Besondere suchen. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen und den festen Vorsatz mit, definitiv wiederzukommen.

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Ein Wintermärchen an der Nordsee: Weihnachten unter Freunden auf Rømø in Dänemark https://fundamentfrei.de/unterwegs/ein-wintermaerchen-an-der-nordsee-weihnachten-unter-freunden-auf-romo-in-daenemark/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/ein-wintermaerchen-an-der-nordsee-weihnachten-unter-freunden-auf-romo-in-daenemark/#respond Tue, 23 Dec 2025 22:49:42 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=238 weiterlesen]]>

Reisetermin: 23.12.2025 bis 27.12.2025

Manchmal muss man dem Alltag einfach entfliehen, um das Wesentliche wiederzufinden. Genau das haben wir getan, als wir unser Zuhause auf Rädern in Richtung dänische Grenze lenkten. Unser Ziel: die faszinierende Insel Rømø. Und was wir dort fanden, war weit mehr als nur ein Stellplatz – es war ein Ort des Ankommens und puren Genusses.

Schon die Fahrt über den imposanten Rømø-Damm war der perfekte Auftakt: links und rechts nur das weite Wattenmeer, über uns der riesige Himmel und vor uns die Vorfreude auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest. Es flossen auch ein paar Tränen des Glücks, einfach weil es so überwältigend war.

Eine Oase der Ruhe (und was für eine!)

Gelandet sind wir auf dem Platz „Oasen Rømø“, und der Name könnte treffender nicht sein. Es ist wirklich eine Oase. Was diesen Platz für uns so außergewöhnlich und besonders schön macht, ist seine harmonische Gestaltung. Man steht hier nicht einfach nur in Reih und Glied. Der Platz ist komplett mit sauberen Kieswegen angelegt, was gerade in der feuchteren Jahreszeit ein Segen ist. Die Stellflächen selbst sind liebevoll um einen zentralen, idyllischen See gruppiert oder schmiegen sich sanft an den schützenden Waldrand. Diese Naturnähe, kombiniert mit einer spürbaren Liebe zum Detail in der gesamten Anlage, verleiht dem Ort eine ganz eigene, friedliche Aura.

Wir hatten uns vorab ganz bequem über die Homepage angemeldet – ein reibungsloser Start in entspannte Tage. Und dann hieß es: Ankommen, durchatmen und die Seele baumeln lassen.


Endlose Weite, Freiheit und … Geocaching!

Rømø im Winter ist ein Erlebnis für sich. Wir haben die meiste Zeit bei herrlichstem Sonnenschein genossen – was für ein Geschenk! Unsere Tage waren gefüllt mit ausgiebigen Spaziergängen durch die zauberhafte, windschiefe Dünenlandschaft. Und natürlich zog es uns immer wieder an die Strände. Aber das sind nicht einfach Strände – es sind riesige, gefühlt unendliche Sandwüsten. Diese unfassbare Weite zu Fuß zu erkunden oder, wie es hier erlaubt ist, mit dem eigenen Fahrzeug direkt auf dem Sand zu fahren, ist ein Gefühl von grenzenloser Freiheit, das man so schnell nicht vergisst.

Die frische Meeresluft tat einfach nur gut, um mal komplett abzuschalten und jeden Stress zu vergessen. Ein absolutes Highlight für Natur- und Tierliebhaber (und alle, die wie wir mit Vierbeiner reisen) ist der tolle Hundewald – ein echtes Paradies, wo sich die Hunde sicher und frei austoben können.

Und wer uns kennt, weiß: Ohne eine kleine Schatzsuche geht es nicht! Rømø hat uns auch hier nicht enttäuscht. Die Insel ist ein wahres Eldorado für Geocacher, und wir haben keine Gelegenheit ausgelassen, die vielen clever versteckten Dosen zu finden. Ein Riesenspaß für die ganze Truppe!


Das Wertvollste: Zeit für Freundschaft ❤

Das allerschönste Erlebnis dieser Reise war jedoch nicht die Natur oder die Freiheit, sondern etwas viel Tieferes: Wir haben die Weihnachtszeit hier extrem genossen, weil wir sie gemeinsam mit unseren lieben Freunden Sandra und Thomas verbringen durften. Es gibt kaum etwas Wertvolleres als echte, entspannte Zeit unter Freunden.

Statt Hektik und Termindruck gab es bei uns nur Gemütlichkeit. Wir haben die Feiertage in vollen Zügen zusammen ausgekostet. Ob bei langen Gesprächen im gemütlichen Wohnmobil, bei gemeinsamen Spieleabenden, wenn es draußen dunkel und frisch wurde, oder bei den Streifzügen über die Insel – diese intensive, unbeschwerte Zeit unter Freunden war das schönste Weihnachtsgeschenk, das wir uns wünschen konnten. Diese geteilten Momente, das Lachen, die Ruhe und die gegenseitige Gesellschaft haben dieses Fest für uns unvergesslich gemacht.

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Sturm, Geocaches & Hafenflair: Unser windiger Vorweihnachts-Stopp in Damp (21.12. – 23.12.2025) https://fundamentfrei.de/unterwegs/sturm-geocaches-hafenflair-unser-windiger-vorweihnachts-stopp-in-damp-21-12-23-12-2025/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/sturm-geocaches-hafenflair-unser-windiger-vorweihnachts-stopp-in-damp-21-12-23-12-2025/#respond Sun, 21 Dec 2025 22:45:05 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=228 weiterlesen]]> Manchmal plant man eine Reise, und manchmal plant das Wetter für dich. Genau so fühlte es sich an, als wir unseren Mercedes Atego kurz vor Weihnachten 2025 von Grömitz aus Richtung Damp an der Ostsee lenkten. Wir wussten, es würde windig werden – aber was uns dort erwartete, war Natur pur in ihrer kraftvollsten Form. Unser Aufenthalt vom 21. bis 23. Dezember stand ganz im Zeichen des Sturms, und doch war es eine unglaublich schöne und intensive Zeit.

Ankunft mit Ansage: Wenn der Atego zum Schaukelpferd wird

Schon die Fahrt war „dynamisch“. Als wir am Sonntag, dem 21.12., in Damp einrollten, empfing uns die Küste mit einer satten Windstärke 7 Bft. Den Stellplatz im Wohnmobilpark (Parkstraße 2) zu finden, war kein Problem, ihn bei diesem Wind zu beziehen, schon eher eine kleine Herausforderung beim Türenöffnen.

Was folgte, war ein zweitägiges Konzert des Windes. Es stürmte ununterbrochen. Wer unseren Atego kennt, weiß, dass ihn so schnell nichts erschüttert, aber bei Böen, die sich bis zur Abfahrt am 23.12. sogar auf 8 Bft steigerten, wackelte die Hütte doch ganz ordentlich. Es hatte etwas seltsam Gemütliches, drinnen bei wohligen Temperaturen zu sitzen, während draußen der Wind am LKW riss. Eine ganz eigene Art von „Vibrations-Entspannung“.

Die aufgewühlte Ostsee: Ein Schauspiel der Naturgewalten

Trotz des Windes hielt uns natürlich nichts drinnen. Warm eingepackt – Zwiebelprinzip war Pflicht – machten wir uns auf den Weg. Ein großer Pluspunkt des Stellplatzes ist die unmittelbare Nähe zum Strand. Man ist in wenigen Minuten zu Fuß da. Und dieser Anblick!

Die Ostsee war völlig aufgewühlt. Es war ein faszinierendes Schauspiel zu beobachten, wie die graugrünen Wellen mit unbändiger Wucht gegen die Steinwälle krachten. Die Gischt spritzte meterhoch, und das Tosen des Meeres übertönte jedes Gespräch. Es war bitterkalt, der Wind schnitt im Gesicht, aber genau diese Rauheit machte den Reiz aus. Hach, war das schön! Das war Ostsee-Feeling pur, fernab vom sommerlichen Badebetrieb. Hier spürte man die Kraft der Natur noch ganz unverfälscht.

Kitesurfer, Caches und Hafen-Souvenirs

Unser Weg führte uns trotz des Wetters natürlich auch in den Ortskern und zum Yachthafen. Selbst bei diesem Sturm gab es Unentwegte: Wir konnten einige Kitesurfer beobachten, die mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit über die Wellen rasten. Respekt vor diesem Mut!

Wir nutzten die Zeit auch für ein wenig „Dosenfischen“. Geocaching ist in Damp absolut möglich, und selbst unter den erschwerten Bedingungen des Sturms konnten wir einige Caches heben. Man muss sich nur ein wenig vorsehen, da trotz des Wetters doch erstaunlich viele Spaziergänger („Muggel“) unterwegs waren. Im Hafenbereich entdeckten wir ein paar geöffnete Einkaufsmöglichkeiten, wo wir direkt ein paar neue Magnete für unsere Sammlung im Atego mitgenommen haben.

Licht aus, Spot aus: Abenteuer im Sanitärgebäude

Ein echtes Highlight der unfreiwillig komischen Art erlebten wir bei den Sanitäranlagen. Wenn man abends im Dunkeln duschen geht, sollte man auf Überraschungen gefasst sein. Mitten im Einseifen passierte es: Das Licht ging einfach aus.

Da stehst du dann – nackt, nass und im Stockfinstern. Es half alles nichts, man musste quasi im „Nackt-Modus“ aus der Dusche flitzen, um den Bewegungsmelder wieder davon zu überzeugen, dass noch jemand da ist. Ein bisschen Slapstick gehört zum Camper-Leben wohl einfach dazu, auch wenn man bei den Temperaturen eigentlich lieber unter dem warmen Wasserstrahl geblieben wäre.

Kulinarische Ernüchterung: Der „Grieche“, der keiner war

Nach so viel frischer Luft und Action knurrt natürlich der Magen. Wir kehrten in das griechische Restaurant im Hafen ein, wurden aber leider enttäuscht. Wie sich herausstellte, war der Betreiber gar kein Grieche, was sich leider auch in der Qualität der Speisen widerspiegelte. Das Essen war „nicht so der Hit“ und das Preis-Leistungs-Verhältnis eher schlecht: Die Portionen waren echt klein für so viel Geld. Da waren wir froh, dass wir im Atego noch unsere eigenen Vorräte hatten.

Als wir am 23. Dezember bei Windstärke 8 wieder abfuhren, waren wir zwar ordentlich durchgepustet, aber auch erfüllt von den Eindrücken. Damp hat uns gezeigt, wie schön Schietwetter sein kann. Der Stellplatz liegt super nah am Wasser und die Natur ist gewaltig.


Euer Team von Fundamentfrei

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Reisebericht: Fundamentfrei in Bremervörde https://fundamentfrei.de/unterwegs/reisebericht-fundamentfrei-in-bremervoerde/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/reisebericht-fundamentfrei-in-bremervoerde/#respond Sun, 14 Dec 2025 20:56:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=182 weiterlesen]]> Zeitraum: 12.12.2025 – 14.12.2025

Strecke: Von Nordenham nach Bremervörde (ca. 65 km)

Ziel: BB6 WohnMobilStation


Ankunft & Umgebung

Nach einer entspannten Fahrt von 65 km erreichte das Team von Fundamentfrei die WohnMobilStation in Bremervörde. Die Lage ist das absolute Prunkstück dieses Platzes: Er liegt unmittelbar am Vörder See, was für eine fantastische Naturkulisse sorgt. Bei bewölktem Wetter und kühlen 9°C bot die Umgebung genau die richtige Mischung aus herbstlicher Ruhe und Weite.

Aktivitäten vor Ort

  • Natur pur: Ein ausgiebiger Spaziergang führte direkt am Ufer des Vörder Sees entlang, wo ihr die Sehenswürdigkeiten am Wasser in aller Ruhe auf euch wirken lassen konntet.
  • Stadtbummel: Auch die urbane Seite kam nicht zu kurz – die Erkundung der Innenstadt und der gemütlichen Fußgängerzone stand ebenfalls auf dem Programm.

✨ Besondere Erlebnisse & Gemeinschaft

Dieser Trip stand ganz im Zeichen der Geselligkeit. Der Samstagabend wurde durch erstklassiges Essen von Roni’s eingeläutet. Den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam mit Sandra und Thomas – eine perfekte Kombination aus guter Musik, spannenden Spielen und tollen Gesprächen, die den Aufenthalt zu etwas Besonderem gemacht hat.


🛠 Der Stellplatz-Check

Der Platz wird von Menschen mit Beeinträchtigungen verwaltet, was ihm eine ganz eigene, sympathische Note gibt. Dennoch gab es bei der Infrastruktur Licht und Schatten:

Kritikpunkte & „Sonstiges“

Während die Lage und die Ruhe überzeugten, gab es bei den Sanitäreinrichtungen deutlichen Nachholbedarf:

  • Geruchsbelästigung: Die sanitären Anlagen waren leider nicht gut gepflegt und rohen unangenehm zumindest im Winter.
  • Dusch-Geduldsprobe: Bei kühlen Außentemperaturen ist es besonders ärgerlich, dass die Dusche sehr lange braucht, um warmes Wasser zu liefern.
  • Atmosphäre: Trotz der Mängel an den Anlagen ist es ein sehr ruhiger Ort zum Abschalten.
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Winterzauber im Barßel Hafen: Ein Wiedersehen (28.11. – 30.11.25) https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterzauber-im-barssel-hafen-ein-wiedersehen-28-11-30-11-25/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/winterzauber-im-barssel-hafen-ein-wiedersehen-28-11-30-11-25/#respond Sun, 30 Nov 2025 20:21:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=171 weiterlesen]]> Manchmal muss man einfach dahin zurückkehren, wo es beim ersten Mal schon so richtig gut war. Wir waren wieder auf dem Stellplatz Barßel Hafen und was soll ich sagen? Er hat seinen Charme absolut behalten!

Der direkte Vergleich

Während unser erster Besuch uns die Grundlagen gezeigt hat (den ausführlichen Stellplatz-Check dazu findet ihr übrigens [hier verlinkt/im vorherigen Post]), ging es diesmal rein um das Erlebnis.

  • Wetter: Mit frostigen 8°C war es deutlich kühler als beim letzten Mal, aber das hat die Stimmung nur gemütlicher gemacht.
  • Highlight Hafenbar: Ein Besuch dort ist für uns mittlerweile Pflicht. Bei Bratwurst und Glühwein lässt es sich auch Ende November wunderbar aushalten.
  • Abendritual: Den Tag haben wir draußen ausklingen lassen – dick eingepackt mit einem weiteren Glühwein in der Hand. Die Ruhe am Hafen ist einfach unbezahlbar.

Ein Abend voller Überraschungen 🤠

Besonders in Erinnerung bleiben wird uns dieses Mal der Besuch im „Queen of Texas“. Es war unser erstes Mal dort und wir waren begeistert:

  • Ambiente: Absolut authentisch! Das Personal ist original als Cowgirls gekleidet.
  • Essen: Einfach perfekt – eine klare Empfehlung für jeden, der hier stoppt.

Das Beste zum Schluss…

Das Wochenende hatte auch eine emotionale Note. Wir hatten Freunde zum Essen eingeladen und die Einladung bis zur Rechnung als Überraschung geheim gehalten. Es gab sogar ein paar Freudentränen – solche Momente machen das Reisen mit „Jeanny“ so nennt sich der LKW erst richtig wertvoll.


Mein Fazit: Barßel Hafen lohnt sich immer wieder! Wer einen unkomplizierten Platz mit toller Gastronomie sucht, ist hier genau richtig. Der Preis von 14,50 € (inkl. Strom und Duschen) ist absolut fair. Schaut euch gerne meinen ersten Check zum Stellplatz an – an meiner Begeisterung hat sich seitdem nichts geändert! ⭐⭐⭐⭐⭐

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Unter dem Sternenhimmel von Drenthe https://fundamentfrei.de/unterwegs/unter-dem-sternenhimmel-von-drenthe/ https://fundamentfrei.de/unterwegs/unter-dem-sternenhimmel-von-drenthe/#respond Thu, 13 Nov 2025 19:38:00 +0000 https://fundamentfrei.de/?p=159 weiterlesen]]> Reise nach Dwingeloo (NL) | 13.11.25 – 16.11.25

Schon die Anreise von Nordenham aus war ein schöner Auftakt für unser Wochenende. Die rund 200 Kilometer vergingen wie im Flug und die Vorfreude auf ein paar ruhige Tage in den Niederlanden wuchs mit jedem Kilometer.

Auch wenn uns das Wetter mit kühlen 5°C und typischem Novembergrau empfing, tat das der Stimmung keinen Abbruch.

Unser Ziel, der Camperparc Stee in Lhee, hat uns sofort begeistert. Es ist einer dieser Plätze, bei denen man merkt, dass er mit Herzblut geführt wird. Die Anlage ist wunderschön gestaltet – es gibt einen idyllischen Ententeich, eine Boule-Bahn und überall gemütliche Ecken zum Verweilen.

Was uns besonders in Erinnerung bleiben wird, ist die tiefe, wohltuende Ruhe, die über dem Platz liegt. Ein kleines, charmantes Detail am Rande: Selbst beim Duschen wird man mit Musik begleitet.

Ein echtes Highlight unserer Zeit dort war ein Zufallsfund während eines Spaziergangs. Mitten im Wald stießen wir auf den Natuurkampeerterrein Lheederzand. Es ist ein Platz „beim Förster“, auf dem man im Sommer ganz ursprünglich zwischen den Bäumen stehen kann. Auch wenn er jetzt im November geschlossen war, war der Anblick dieses Natur-Campingplatzes mitten im Grünen einfach magisch und ein tolles Ziel für unsere Wanderung.

Die Umgebung ist ein Paradies für alle, die gerne zu Fuß unterwegs sind. Direkt vom Platz aus führen Wege in den Nationalpark Dwingelderveld, das größte feuchte Heidegebiet Westeuropas. Wir haben zwei besonders schöne Wander-Tipps für das nächste Mal entdeckt:

  • Der Planetenpfad: Rund um das berühmte Radioteleskop führt ein Weg, der die Dimensionen unseres Sonnensystems veranschaulicht – sehr beeindruckend in dieser weiten Landschaft.
  • Der Bohlenweg (Vlonderpad): Ein absolutes Muss! Man wandert über Holzstege direkt über das Moor und die Heideflächen. Besonders im Nebel wirkt das fast märchenhaft.
  • Lheederzand-Runde: Da wir hier auch Freilaufgebiete für Hunde gefunden haben, ist die gelb markierte Route (ca. 5 km) durch den Wald ideal für einen entspannten Rundgang ohne Leine.

Fazit: Mit 70,50 EUR für drei Nächte inklusive allem Komfort war das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Wir kommen definitiv wieder – vielleicht ja mal im Sommer, um den kleinen Platz im Wald in Aktion zu sehen.

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